Sieben Fragen an: Robi Lack

Seinen Lebensunterhalt nur mit reinen Infoprodukten verdienen zu wollen, finde ich beim schnelllebigen Internetbusiness etwas risikoreich.
In meiner Reihe Sieben Fragen an… habe ich heute Robi Lack gefragt. Hier seine Antworten:
Hallo Robi stell dich doch bitte kurz vor.
Hallo Mario, vielen Dank erstmal für das Interview. Gerne stelle ich mich kurz vor. Ich komme aus der Schweiz, bin 45 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Beruflich bin ich ausgebildeter Direktmarketingfachmann und seit letzten Dezember „hauptberuflicher Internetmarketer“ auf selbständiger Basis.
Du bist ja wie ich ein Fan von Tobias Knoof. Man sieht es auch an der Wahl des Namens deines Blogs -) Was faszniert dich an ihm?
Ja, das ist völlig richtig. Ich glaube kaum einer, der sich für das Thema Geldverdienen im Internet interessiert, kommt an den Tipps, Tricks und Informationen von Tobias Knoof vorbei. So war das auch bei mir. Anfänglich, als ich noch Verkaufsverantwortlicher bei einem Mailorderunternehmen war, besuchte ich seine Webseite nur sporadisch um jeweils Ideen und Impulse für das Daily Business zu erhalten. Später, vor allem aber seit ich selber im digitalen Infobusiness tätig bin, sind die hochwertigen Informationen von Tobias Knoof ständige Begleiter in meiner Arbeit.
Für mich ist er der „Vorzeigeinfomarketer“ im deutschsprachigen Raum schlechthin. Was mich fasziniert ist das systematische und erprobte Vorgehen bei seinen Arbeiten. Er beweist mit seinen Beiträgen dass der Grundsatz „Content ist King“ tatsächlich stimmt und nicht nur eine leere Floskel ist. Das sieht man jeweils an den Kommentaren die in seinem Blog gepostet werden.
Als ich für mein Business resp. für meinen Blog einen Namen suchte, war mir klar, dass Aehnlichkeiten mit dem Begriff Digitale Infoprodukte auf irgendeine Art und Weise vorhanden sein mussten. Schliesslich ist der Vertrieb solcher Produkte ja auch ein Teil meiner Arbeit. Der CH-Domainname www.digiprodukte.ch war noch frei und als Schweizer habe ich mir den dann auch gleich gesichert.
Was sind deine Ziele?
Ich bewege mich im Bereich Social Media Marketing für KMU. Privatpersonen, klein- und max. mittelständische Betriebe will ich mit meinem Angebot erreichen. Ich biete im Social Media Sektor Beratung und verschiedenste Dienstleistungen an. Das geht vom Einrichten und Vernetzen auf Social Plattformen, bis hin zur Betreuung, Unterhaltung und Begleitung bestehender Netzwerke. Auf der digitalen Infoprodukte Seite wird es in den nächsten Tagen ein „Schmankerl“ geben. Mit SoMeSt (das Social-Media-Step-System) haben wir einen Grundkitt für KMU’s ausgearbeitet. Mit Videos, Checklisten und Step by Step Anleitungen bekommen Klein- und mittelständische Unternehmen, aber auch Private die sich ein eigenes Social Media Netzwerk aufbauen möchten, Werkzeuge in die Hand die ihnen eben das ermöglichen. In diesem Kurs wird gezeigt, wie man sich auf den wichtigsten Plattformen ein eigenes Konto eröffnet, dieses SEO gerecht einrichtet, mit den anderen Diensten verbindet und die dann mit Traffic belegt. Konkret handelt es sich dabei um WordPress, Facebook Fanpage, Twitter und Youtube. Bei den ersten beiden zeigt der Kurs auch noch wie wichtige Anpassungen (Themes, Plugins, Widgets und Aps) eingebaut werden. Eigentlich die Träger dieser beiden Dienste. Kann man aufgrund dieses Kurses diese Plattformen einmal selber einrichten und hat man damit erste Erfahrungen gesammelt, ist jedes KMU in der Lage sein bestehendes Netzwerk selbständig zu erweitern (XING, MyFriend, LinkedIN usw.). Das Wertvolle an diesem Kurs ist nicht nur die Tatsache, dass man sich in wenigen Tagen ein eigenes Netzwerk erstellen kann, sondern ich lege viel Wert darauf, dass mit viel Tipps, Tricks und Hinweisen die Bedienung möglichst vereinfacht und automatisiert wird (Benützung Aggregationsdienste usw.). Dazu gehört auch ein Paper über die Do’s and Dont’s im Social Media Netzwerk. Der Launch ist innerhalb der nächsten 2 Wochen geplant.
Wer waren Deine Lehrmeister bzw. Mentoren, wen neben Tobias kannst Du uns empfehlen?
Ich bin ja noch „jung“ im digitalen Info-Business und orientiere mich vor allem an den „Lehren“ der erfolgreichen Internetmarketern, allen voran Tobias Knoof. Dazu kommt, dass ich meine Kenntnisse laufend auf autodidaktischem Weg erweitere. Da kommt meiner Meinung nach auch keiner drum herum wenn er gutes Internetmarketing betreiben will.
Im Bereich der Infomarketer gibt es ganz gute Namen. Heiko Häusler z.B. kenne ich, der mit seinem Netzverdienst.com eines der ersten Abo Systeme für angehende Infomarketer aufgebaut hat. Auch Christoph Mogwitz ist sehr erfolgreich. Die Tipps in seinen Newslettern kann ich wärmstens empfehlen. Die Infomarketer und ihre Vorgehensweisen aus Uebersee interessieren mich vor allem informativ. Von denen kann man bezüglich Strategie und Taktik sicher etwas lernen. Allerdings gefällt mir die marktschreierische Verkaufsart mit den „aufgeblasenen“ Headlines eher weniger. Ich denke einfach, dass der europäische Konsument, insbesondere aus dem deutschsprachigen Raum, realistischer denkt und aufgeklärter ist. Er kann relativ gut abschätzen, ob ihm jetzt dieses Angebot wirklich einen Nutzen bringt oder ob es lediglich eine „aufgeblasene“ Verpackung ist. Nicht dass ich damit sagen will, dass beim Verkaufen die Produktvorteile nicht hervorgehoben werden müssen. Das Gegenteil ist der Fall. Dem Konsumenten müssen der Nutzen und die Vorteile des Produktes verkauft werden. Dazu gehört auch eine gute und schöne Verpackung. Es fragt sich halt eben nur, wie das Ganze rüber gebracht wird. Jeder weiss, dass man inner ein paar Tagen nicht Millionär werden kann – es sei denn durch einen Lottogewinn oder Erben.
Das Ziel meines Blog ist es, 1000 € Umsatz nach sechs Monaten zu erreichen. Ist das ein Ziel, dass aus Deiner Sicht erreichbar ist?
Ja, das ist ein Ziel, das in dieser Zeit durchaus erreichbar ist. Einige gewiefte Infomarketer haben sogar noch mehr verdient. Es kommt aber immer drauf an wie der Umsatz erreicht werden soll. Nur mit digitalen Infoprodukten oder noch mit zusätzlichen Angeboten (Dienstleistungen). Hat man schon Erfahrung oder muss man sich zuerst in die ganze Materie einlesen. Verkauft man in einer Nische oder ist es bereits ein Massenprodukt mit grosser Konkurrenz. Je nachdem dauert der erste Umsatz länger, weniger lang oder kommt gar nicht zustande. Seinen Lebensunterhalt nur mit reinen Infoprodukten verdienen zu wollen, finde ich beim schnelllebigen Internetbusiness etwas risikoreich. Nicht, dass das nicht funktionieren würde, zumindest kurz- und mittelfristig, ich für meinen Teil aber probiere möglichst auf drei Ebenen abgestützt zu sein. Digitale Infoprodukte ist eine davon. Allerdings lege ich auch sehr viel Wert darauf Dienstleistungs- und Beratungsaufträge zu akquirieren. Und als drittes „Standbein“ bin ich dabei Workshops zum Thema Social Media Marketing für KMU durchzuführen. In der Region meines Wohnortes, in kleinem Rahmen, dafür aber regelmässig. Das bringt Bekanntheit, gute Reputation und neue Kunden. Kunden auch für digitale Angebote. Der Vorteil der Beratungsdienstleistung ist der, dass es auch in Zukunft im Internet immer wieder neue Angebote geben wird und Leute bereit sind dafür zu bezahlen, damit man ihnen zeigt wie die funktionieren und eingesetzt werden können. Für mich ist nicht primär entscheidend, den Lebensunterhalt nur mit dem Verkauf von digitalen Informationsprodukten verdienen zu können. Ich muss in erster Linie Spass an der Arbeit haben und dazu gehören eben auch das Weitergeben von Wissen vor Interessierten in Workshops und das Ausarbeiten von Social Media Strategien und Konzepten für KMU’s. Im Innersten bin ich halt eben doch auch noch ein wenig Direktmarketer der den Kundenkontakt braucht und nicht nur reiner Infomarketer. Nichtsdestotrotz muss aber auch ich genügend Einkommen generieren!
Hat man nach sechs Monaten noch keine 1’000 Euro Umsatz erreicht, sollte man meiner Meinung nach auch über die Bücher gehen.
Was sind nach deiner Erfahrung Fähigkeiten, die ein Internet-Marketer haben sollte?
Fachwissen, Disziplin und Ausdauer. Ein Internetmarketer arbeitet, wie der Name ja schon sagt, mehrheitlich im Internet und ist dadurch andauernd den Gefahren ausgesetzt abgelenkt zu werden. Ein interessanter Blogbeitrag hier eine E-Mailanfrage da, das ganze Social Netzwerk, das andauernd dreht und beobachtet werden muss usw.. Wer hier nicht fähig ist fokussiert arbeiten zu können, d.h. nach Tagesplan und To-Do-Listen- und Projektbezogen, der hat ganz schlechte Karten erfolgreich zu werden. Ich musste diese Erfahrung am Anfang leider auch machen. Vor allem meine Facebook Fanpage hat mich viel abgelenkt. Andauernd hatte ich das Gefühl etwas zu verpassen und nicht schnell genug reagieren zu können. Das Internet und Scoial Media ist ein schnelllebiges Geschäft. Trotzdem niemand verlangt nach einem Post in einer der Plattformen, dass unmittelbar in den nächsten Sekunden eine Antwort kommt. Es sein beide sind am Chatten
Auch wenn jemand Marketing ausgebildet ist wie ich, fängt er, wenn er als Infomarkter einsteigt, wieder relativ weit vorne an. Internetmarketing, insbesondere Social Media Marketing hat andere Gesetze als klassisches „oldschool“-Marketing. Daher ist wichtig, dass zuerst ein entsprechendes Fachwissen (der Experte ) erarbeitet werden muss. Ein Internetgeschäft braucht Zeit und Geduld. Das Erarbeiten des Vertrauens der Kunden und der Aufbau eines Expertenstatus geschehen nicht über Nacht.
Wenn Du in drei Sätzen sagen solltest, wie wir digitale Infoprodukte an den Kunden bringen können, welche wären das?
1. Wie alle erfahrenen Infomarketer immer wieder sagen: Der Erfolg liegt in der Liste. Eine eigene, möglichst affine Mailadressliste welche unregelmässig mit guten Beiträgen gepflegt wird ist ein „must“. Die Newsletter-Abonnenten sind die treuesten „Anhänger“ und daher auch am ehesten dazu bereit für gute Infoprodukte Geld zu bezahlen.
2. Ein gut abgestimmtes Social Media Netzwerk verhilft zu Weiterempfehlungen und dadurch zu indirekten Verkäufen und generiert auch neue Leads. Die meisten Downloads meines gratis eBooks „Werbeanzeigen auf Facebook“ habe ich über mein Social Netzwerk generiert. Obwohl ich auch mit Google Ad’s usw. experimentiert habe.
3. Auf der kostenpflichtigen Seite bietet sich wie schon erwähnt Google AdWords an. Allerdings lohnt sich hier zuerst eine Einarbeitung in die ganze Materie. Ansonsten die Gefahr besteht, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis ausser Kontrolle gerät. Auch Facebook Werbeanzeigen eignen sich dafür. Ich werde mit meinem Kurs SoMeSt auf jeden Fall eine Facebook Anzeigenkampagne planen. Der Vorteil ist einfach der, dass man die Zielgruppe auch nach soziopsychologischen Kriterien (Verhalten, Einstellung, Vorlieben usw.) selektionieren kann.
4. Du hast gesagt in 3 Sätzen ich weiss. Trotzdem ist im Falle von digitalen Infoprodukten unabdinglich, dass man, sobald das erste gute Verkaufsprodukt erstellt ist, ein Partnerprogramm (Affiliateprogramm) einrichtet. Denn nur wenn die Möglichkeiten vorhanden sind, die Adresslisten Dritter „mitbenützen“ zu können, kann auch relativ rasch eine entsprechende Verkaufsmenge und daher Umsatz erzielt werden.
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Gruß Mario Carla
Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog. Mein Name ist Mario Carla, ich bin IT-Trainer und -Berater. Hier in diesem Blog berichte ich von meinen Erfahrungen mit Geld verdienen im Netz.


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