Interview mit Birgit Olzem
Wie bereits angekündigt, startet ab dem 16.4.2010 die neue Reihe: Immer wieder Freitags – WordPress Tipps vom Profi mit Birgit Olzem. Damit ihr Sie besser kennenlernt, habe ich ein Interview mit ihr geführt.

Hallo Birgit, stelle dich doch mal bitte vor.
Danke dir Mario für die Interviewanfrage und den Platz für meine WordPress Kolumne. Die Leser, die mich noch nicht kennen: Birgit Olzem, Jahrgang 1975, verheiratet und Mutter von fünf Kindern. Seit 2005 betreibe ich meine EifelWeb Consulting &Internetserviceagentur in Teilzeit in Gerolstein / Vulkaneifel. Dies ermöglicht es mir meine Berufung mit den Pflichten und Freuden einer Hausfrau und Mutter zu vereinbaren.
In meiner Freizeit lese ich gerne und studiere die universellen Gesetze des Lebens. Daraus schöpfe ich meine Kraft. Mir ist die Balance in allen Bereichen des Lebens wichtig. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz berate und coache ich meine Kunden und Klienten. Es macht mir Freude zu sehen, wie meine Kunden nicht nur die Scheu vor der eigenen Webseite verlieren, sondern auch begeistert eigene Inhalte unabhängig von einer Agentur publizieren können. Dabei gehe ich ganz individuell vor und achte auf die jeweilige Philosophie und Zielsetzung des Auftraggebers.
Gerade der Freiberufler oder Betreiber eines kleinen mittelständischen Unternehmens konzentriert sich auf seine Kernkompetenzen und will sich selten mit den technischen Details seines Internetauftrittes beschäftigen. Da kommt meine Dienstleistung ins Spiel. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Zielvereinbarung installiere ich für meine Kunden ihr schlüsselfertiges System mit den passenden Erweiterungen und optischen Gestaltung und trainiere den Verantwortlichen im Umgang mit dem Contentmanagementsystem WordPress.
In ständiger Beobachtung des Marktes und der Entwicklung des Internets bleibe ich auf dem Laufenden und teste meine Erkenntnisse ausgiebig in eigenen Projekten und dies kommt meinen Kunden zu Gute.
Einige meiner Test-Projekte haben sich als stetige Einnahmequelle entpuppt. Zum Beispiel mein Projekt Globulino.de. Dort veröffentliche ich, mit noch einer anderen Mutter, Tipps und Anwendungsbeispiele für die Kinderhomöopathie. Mit Google Adsense und weiteren Partnerprogrammen haben wir zwar „kleines Geld“ aber dafür stetige Provisionen erzielt. Natürlich ist auch meine Agenturwebseite (www.eifelweb.info) mit WordPress umgesetzt. Dort habe ich ein Premiumtheme aus dem Thememarket Themeforest.net im Einsatz.
Mit dem Projekt WordPress Training (www.wordpress-training.de) baue ich eine Form von Kompendium auf, um WordPress-Benutzern nützliche Tipps und Anregungen sowie Problemlösungen aufzuzeigen, die mir im täglichen Umgang mit WordPress „über den Weg laufen“.
Wie bist du auf WordPress gekommen und wieso empfiehlst du es?
Seit mehr als 10 Jahren bin ich aktiv im Internet unterwegs. Früh zeigte sich die Leidenschaft eigene Webseiten zu gestalten. Angefangen habe ich mit NetObjects Fusion – einer Gestaltungssoftware für Webseiten. Diese gab es kostenlos zu meinem ersten Webhostingvertrag bei 1&1 dazu. Mein Interesse an den Prozessen in der Gestaltung bewog mich dazu meine HTML Kenntnisse zu steigern. Im Laufe der Jahre kam ich über verschiedene CMS u. a. Typo 3, Joomla und Drupal zu WordPress. Alle Systeme für sich haben ihren Sinn und Daseinsberechtigung. Einige Jahre lang habe ich meine Projekte in Drupal umgesetzt, allerdings ist dieses System für eine einfache dynamische Firmenwebseite zu groß dimensioniert. Mit WordPress fand ich die beste Lösung, vor allem weil es für dieses kostenlose CMS viele gute Anleitungen, Erweiterungen (Plugins) und Themes (Homepagevorlagen) gibt. WordPress ist schlank im Aufbau und lässt sich in wenigen Minuten installieren.
Viele Webhoster bieten eine sogenannte 1-Klick-Installation an, so dass der Webseitenbetreiber keine Dateien per FTP auf den Server spielen muss. Die Trennung von Design und Funktion fasziniert und begeistert mich immer wieder. Es ist mit einfachen Textschnipseln möglich, eine komplett individuelle Struktur zu erstellen und per Widgets sogar bequem ohne Zugriff in die Dateien neue Blöcke und Inhaltselemente zu definieren. Bestehende HTML-Vorlagen können einfach in ein passendes WordPress-Theme verwandelt werden.
Mittlerweile gibt es auf dem Markt aber auch viele sehr gute Premiumthemes mit umfangreichen Adminoptionen, so dass sich viele Prozesse vereinfachen lassen und man sich auf die Inhalte konzentrieren kann.
Du wirst eine wöchentliche Kolumne zum Thema WordPress machen. Was erwartet uns denn da so alles?
WordPress ist in seiner Einfachheit so komplex, da es viele Einstellmöglichkeiten und Individualisierungen gibt. Vieles ist einfach gelöst, manches etwas kniffliger zu knacken. Viele Plugins erschweren die Auswahl zur optimalen Konfiguration des eigenen Projekts. Jeder hat andere Ansprüche an „sein“ WordPress. Wo einer „nur“ seine Pressemitteilungen im Firmenblog publizieren möchte, sieht ein anderer sich ermutigt, sogar seine Produkte in einer Shop Lösung mit WordPress online anzubieten. Mit der Kolumne möchte ich Licht in den Dschungel der Plugins, Themes, Codesnippet usw. bringen. Viele Anleitungen, die im Netz zu finden sind, behandeln Lösungen von älteren WordPress Versionen und sind auf die aktuellen Versionen nicht mehr anwendbar. Seit der Version 2.8 hat sich einiges geändert und mit der demnächst erscheinenden Version 3.0 wird es noch mehr Änderungen geben.
Mein Ziel dieser Kolumne ist: das Leben eines WordPress Benutzers zu vereinfachen und zu bereichern. Besonders die Anbindung an die sozialen Netzwerke und Verzeichnisse erscheint wegen der Angebotsfülle kompliziert. Daher konzentriere ich mich auf die erprobten Lösungen und sehe die Kolumne auch langfristig als eine Art Kompendium zu WordPress im wachsenden Social Web.
Jeden Freitag wird es interessante Themen geben wie bspw.: „Wie binde ich Statistiktools in WordPress ein?“ oder „Wie bringe ich englischen Themes die deutsche Sprache bei?“ oder „Wie lege ich eine Landingpage an, ohne meine ganze Theme-Installation zu verändern?“ uvm. Ich freue mich schon darauf. Ebenso freue ich mich über Anregungen zu Themen die ich behandeln könnte. Da ich als „alte Häsin“ vieles automatisch mache, so weiß ich doch, dass es an einigen Stellen Erklärungsbedarf herrscht und sich der eine oder andere Fragen stellt, die ich mir bisher noch nicht gestellt habe.
In diesem Sinne danke ich nochmals für den Platz in deinem Blog und freue mich über eine fruchtbare Zusammenarbeit.
Birgit, vielen Dank für das Interview. Auch ich freue mich auf die Zusammenarbeit.
Für unseren Erfolg im Internet.
Mario
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Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog. Mein Name ist Mario Carla, ich bin IT-Trainer und -Berater. Hier in diesem Blog berichte ich von meinen Erfahrungen mit Geld verdienen im Netz.


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