Im Interview – Wolfgang Bengfort von ET-Tutorials

Apr 15, 2010  |  under Allgemein, Geld verdienen im Web  |  by

In meiner Interviewreihe spreche ich heute mit Wolfgang Bengfort von ET-Tutorials.

Hallo Wolfgang, stell Dich doch bitte kurz meinen Lesern vor.

Hallo Mario, das tu ich gern ;-)

Mein Name ist Wolfgang Bengfort, 44 Jahre alt, verheiratet, eine Tochter und bin seit 7 Jahren Lehrer für Elektrotechnik und Technische Informatik am Berufskolleg in Borken, einer kleinen Kreisstadt im westlichen Münsterland.

Vor meinem Lehrerberuf war ich 10 Jahre als Diplom-Ingenieur, Elektrotechnik, in verschiedenen Firmen der sogenannten freien Wirtschaft tätig.

Was ist das Ziel, das Du mit deinem Blog verfolgst?

Zunächst möchte ich mit meinem Blog eine Plattform aufbauen, in der Schüler und Studenten, die sich professionell mit dem Thema Elektrotechnik beschäftigen, eine ideale Unterstützung für ihren Lernprozess finden.

Weniger gestelzt ausgedrückt: Wenn ich etwas in der Schule oder an der Hochschule nicht verstanden habe oder noch einmal erklärt haben möchte, dann gehe ich zu ET-Tutorials.de und finde dort, was ich suche.

Wie sagt ihr Internet-Marketer dazu: Provide Value ;-)

Aufbauend auf dieser Plattform ist vieles möglich. Hier habe ich zwar schon einige Ideen, mehr aber noch nicht.

Du nutzt ja auch Twitter, wie sind deine Erfahrungen hier?

Ich habe den Eindruck, dass sich bei Twitter zwar viele Blogger und vor allem Marketer tummeln. Meine Zielgruppe ist zur Zeit noch nicht so stark vertreten.

Nutzt Du neben Twitter noch andere Social Media Dienste oder Werkzeuge?

Zur Zeit noch nicht. Wenn man wie ich den Blog neben Beruf und Familie betreibt, muss man sich fokussieren. Wenn ich etwas mehr Zeit hätte, würde ich bei Facebook aktiv werden. Aber wie gesagt, zunächst hat das Erstellen von guten Inhalten höchste Priorität.

Ich habe gesehen, dass Du auf deinem Blog auch Werbung einsetzt. Ist das eine gute Einnahmequelle?

Glücklicherweise muss ich von den Einnahmen nicht leben ;-) . Ich finde das Thema „Geldverdienen im Internet“ spannend, verfolge das Thema zur Zeit aber eher aus Interesse als aus kommerziellen Gesichtspunkten.

Deshalb teste ich aus Spaß auf meinem Blog auch einige Banner, Adsense und ähnliche Dinge. Sogar einen Trigami-Artikel habe ich neulich geschrieben, um das System einmal auszuprobieren. Die Einnahmen, die ich zur Zeit mit meinem Blog habe, decken die Ausgaben für Hosting, Soft- und Hardware.

Für meinen Blog ist es m.E. noch zu früh an einer Optimierung der Monetarisierung zu arbeiten. Die Zeit, die ich hier investieren würde, wäre für das eigentliche Ziel Content aufzubauen verloren.

Das Konzept von ET-Tutorials.de ist ganz klar: Wertvoller Inhalt vor Einnahmen. Die Einnahmen interessieren mich zur Zeit überhaupt nicht. Mal sehen, wie weit ich in anderthalb Jahren bin. Dann könnte Monetarisierung vielleicht ein Thema werden.

Wer waren Deine Lehrmeister bzw. Mentoren, wen kannst Du uns empfehlen?

Ich lese gern die Blogs von Yaro Starak und Darren Rowse, sowie die beiden deutschsprachigen Blogs von Peer Wandiger . Neu dazugekommen ist das Blogger Szene Magazin.

Inhaltlich sind meine Schüler in der Schule meine Mentoren. Hier erfahre ich am meisten über die Probleme beim Verständnis der Elektrotechnik.

Das Ziel meines Blog ist es, 1000 € Umsatz nach sechs Monaten zu erreichen. Ist das ein Ziel, dass aus Deiner Sicht erreichbar ist?

Wie oben bereits erwähnt ist das Geschäftsmodell von ET-Tutorials.de ein ganz anderes. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass man, wenn man einen Blog als fast als Full-Time Job betreibt, 1000 Euro Umsatz/Monat machen kann. Der Stundenlohn wäre dann aber sehr gering.

Wenn Du in drei Sätzen sagen solltest, wie wir digitale Infoprodukte an den Kunden bringen können, welche wären das?

Ich bin wahrlich kein Experte zu diesem Thema. Meine Beobachtung ist aber, dass Digitale Infoprodukte zur Zeit im englischsprachigen Raum boomen. Allein im Themenumfeld „Geldverdienen im Internen“ gibt es zur Zeit fast wöchentlich einen Mega-Product-Launch – also solcher wird er zumindest verkauft ;-) . In Deutschland laufen zur Zeit auch einige Launches. Vielleicht geht es zur Zeit noch gut. Bald wird dieser Bereich aber gesättigt sein.

Ach ja, ich sollte in drei Sätzen sagen, wie man digitale Infoprodukte an den Kunden bringen kann. ;-)

Immer transparent und fair mit (potentiellen) Kunden umgehen.

Wirklich neuartigen, am besten konkurrenzlosen Mehrwert für den Kunden bringen.

Durch freien Content beweisen, dass man, bzw. das Produkt, das Geld tatsächlich wert ist.

Wolfgang, vielen Dank für deine Ausführungen und auch für den Link zu Blogszene, den kannte ich nämlich auch noch nicht. Hier noch mal der Link zu ET-Tutorials.

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Beste Grüße Mario

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