Hast Du eine Not-To-Do-Liste?

Jul 13, 2010  |  under Allgemein  |  by

Ich weiß ja nicht wie es Dir geht, aber ich stelle in letzter Zeit immer mehr fest, das die Informationen, die auf mich einprasseln zunehmen. Immer häufiger denke ich darüber nach wie ich das in den Griff bekomme.

Ich bin ja ein Fan von Listen. Und in den letzten Wochen habe ich intensiv darüber nachgedacht, wie ich meine Informationsaufnahme und -verarbeitung optimieren kann.

In den letzten Tagen ist mir dann wieder die To-stop-Liste eingefallen. Ich weiß nicht mehr wo ich diesen Begriff gehört habe (wenn Du es weißt, wäre ich dir für eine Quellangabe dankbar), aber im Prinzip ist das genau das was ich brauche.

Die To-do-Liste

Die To-do-Liste kennst du genauso gut wie ich. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber meine ist immer übervoll und ehrlicherweise habe ich aufgehört damit zu arbeiten. Warum? Es war frustrierend wieder und wieder eine nicht enden wollende Liste zu haben. Da hast du gerade die Punkte abgearbeitet und schon füllt sie deine To-do-Liste aufs Neue.

Was hat das jetzt mit der To-Stop-Liste auf sich?

Ganz einfach auf die To-Stop-Liste kommen alle Dinge, die ich nicht mehr mache oder rigoros einschränke um mich auf das Wesentliche zu beschränken.

Beispiele

Was auf meiner To-Stop-Liste steht

Folgende Dinge stehen beispielsweise auf meiner To-Stop-Liste:

  1. mehrmals täglich (vielleicht noch alle 5, 10 oder 15 Minuten) E-Mails lesen.
  2. 10, 20 oder 30 Newsletter lesen
  3. Täglich meine Feeds lesen

Dies sind nur drei von vielen weiteren Dingen, die auf meiner To-Stop-Liste stehen.

Und was bringt mir das jetzt?

Mir persönlich hat das einiges gebracht. Zunächst einmal habe ich darüber nachgedacht, was ich täglich so alles mache und welche Zeit mich das kostet.

Dann habe ich mich hingesetzt und mir eine Liste gemacht, was ich wirklich lesen möchte und was nicht (Newsletter, Feeds, E-Mails, …)

Im nächsten Schritt habe ich dann meine Not-To-Do-Liste erstellt.

Ich arbeite zwar erst wenige Tage mit diesem System, aber es kommt mir schon so vor als wenn ich dadurch wesentlicher entspannter und effektiver wäre.

Wie sieht es mit dir aus? Hast du auch eine To-Stop-Liste?

Dann nutze die Kommentarfunktion um uns deine Tipps mitzuteilen.

Beste Grüße

Mario

COMMENTS

  1. Oliver Juli 14, 2010 04:48

    Guten Morgen!

    Nein, eine To-Stop-Liste habe ich nicht. Und ehrlich gesagt, habe ich diesen Begriff auch noch nie gehört. Aber: GENIAL!!! Ich muss da erst einmal in Ruhe drüber nachdenken…

    Vielen Dank für die Anregung!

    Oliver

  2. Thomas Juli 14, 2010 10:43

    Hallo Mario,

    über eine solche Liste habe ich schon lange nachgedacht. Mir geht es sicher wie vielen anderen. Infos prasseln auf ein ein und am Ende des Tages weiß man nicht mehr, was vorn oder hinten ist.
    Ich habe z. B. große Probleme die Web 2.0 Plattformen, bei denen ich angemeldet bin, ordentlich zu bedienen. Allein Twitter raubt mir viel Zeit, aber um präsent zu sein, muss man diese Accounts pflegen.
    Sicher, diejenigen die es sich schon leisten können ihre Arbeit zu delegieren haben da Vorteile.
    Aber ich kann es mir noch nicht leisten.
    Eigentlich ist es wie mit allen anderen Dingen, man muss bloß damit anfangen und ständig daran arbeiten. Ich glaube so bekommt man dann das richtige Gefühl, was kann ich einstellen bzw. einschränken. Würde man sagen, ich lese keine Mails mehr, dann könnte das fatale Folgen haben. Das richtige Gespür, was brauche ich oder brauche ich nicht, kommt sicher mit der Zeit erst.

    Gruß Thomas

  3. mcarla Juli 14, 2010 10:57

    Hallo Oliver,

    bitte gerne geschehen.

    Beste Grüße

    Mario

  4. mcarla Juli 14, 2010 11:07

    Hallo Thomas,

    Du schreibst, das Du große Probleme hast die Plattformen zu bedienen, bei denen Du angemeldet bist. Und genau da liegt meiner Meinung nach der Hund begraben – Plattformen. Meine Erfahrung ist die, dass es wichtiger ist zunächst eine Plattform in den Griff zu bekommen (hier wäre das to Stop alle ausser einer Web 2.0 Plattformen zu einzurichten) und wenn das der Fall ist sich um die Automatisierung der Prozesse zu kümmern.
    Der nächste Schritt wäre dann der zu delegieren.

    Zu den Mails – keine mehr zu lesen ist natürlich der falsche Ansatz. Was ich mache ist nur zwei mal am Tag (morgens und nachmittags) in mein Mail-Postfach zu schauen und dann die Mails zu beantworten. (hier wäre das To-Stop: nicht jede X Minuten die Mails überprüfen oder Mailbenachrichtigungen ausschalten).

    Hoffe es hilft!

    Beste Grüße

    Mario

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